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USA, United States
Freitag, 3 Juli bis Samstag, 15 August 2009
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VirginiaTripbook-Etappe auf der Landkarte zeigen
Samstag, 8 — Dienstag, 11 August 2009
West Virginia, der „Mountain State“ ist grösstenteils bewaldet, liegt in den Appalachen und lebt hauptsächlich von der Holzverarbeitung. Wir vertun uns etwas in der Strassenwahl nach der Staatsgrenze. Bis anhin visuell verwöhnt kommen wir hier durch eine ziemlich heruntergekommene Gegend. Nach etwa 3 Stunden Fahrt ändert dies, der Müll verschwindet, die Gärten sind wieder gepflegt und die Häuser nicht mehr am Verfallen. Wir übernachten am Tygart Lake, holen den verpassten Schlaf nach und auf der #33 geht’s über die Berge weiter nach Virginia. Unser Ziel heute ist der Shenandoah National Park. Morgens um 10Uhr ist es bereits 34°C warm und die wenigen Kleider die wir tragen kleben am Leib. Im Schatten bei den Seneca Caverns verputzen wir unser Picnic aber auch hier ist Pinzi bald
der Star auf dem Parkplatz und geduldig beantworten wir die gestellten Fragen. Wir erreichen unser Ziel am späteren Nachmittag. Auf dem Skyline Drive führt die Strasse entlang der Blue Ridge Mountains durch den Park und das Grün nimmt kein Ende. Noch stehen ein paar späte Sommerblumen in der Blüte und bestimmt ist die Farbenpracht im Frühling noch viel grösser. Wir bleiben hier gleich für zwei Nächte, die letzten zwei mit Pinzi. Rehe besuchen uns und lassen sich nicht durch Zuschauer oder Fotografen stören. Etwas wehmütig packen wir am Dienstagmorgen unsere Siebensachen zusammen. Pinzi wird seetüchtig gemacht. Es ist ja nicht seine erste Reise. Ab Frederick reisen wir getrennt, das heisst
mit Mietwagen im Schlepptau und beziehen unsere Loge am Abend im Herzen von Baltimore.
Baltimore, MDTripbook-Etappe auf der Landkarte zeigen
Dienstag, 11 — Mittwoch, 12 August 2009
Vor dem Nachtessen laufen wir zu Fuss etwas durch Baltimore. Endlich sind die Temperaturen erträglich geworden und wir können uns die Stadt in der „Fressmeile“ noch etwas genauer anschauen. Manch Lokal lockt uns aber gewinnen tut dann das Afghanische. Bei Lamm und süssen Kürbissen mit Knoblauch und Yoghurt, Cheese afghan style, sweet carrots and raisins lassen wir es uns gut gehen. Mittwochmorgen ist es dann soweit. Pinzi darf aufs Schiff. Richi muss da alleine hin weil keine zweite Person zugelassen ist. Trotz der Hilfe eines pensionierten Deutschen der schon lange in den Staaten lebt und seine Dienste anbietet (dafür natürlich auch etwas verlangt)braucht Richi eine Extraportion Nerven an diesem Morgen. Kurz vor dem Mittag ist dann aber alles erledigt und wir fahren erleichtert und hungrig aus der Stadt. Philadelphia wird dann nur am Rande gestreift, einzig der Fairmount Park reizt uns und wir machen noch einen kurzen Abstecher in den Park.Das heutige Nachtessen fällt dann weniger exotisch aus als das Letzte aber wir sind sehr zufrieden mit dem Italiener und seiner Pizza!
New York, NYTripbook-Etappe auf der Landkarte zeigen
Donnerstag, 13 August 2009
Um nicht mit dem Mietwagen in die Grossstadt fahren zu müssen, nehmen wir den Zug ab Elisabeth/Newark. Schon das erweist sich als Abenteuer. Der Vorort von New York ist nicht gerade das was man als „noble Gegend“ bezeichnen würde und wir sind froh endlich im richtigen Zug zu sitzen. Mit knapp 10’000km in den Knochen aus den letzten paar Wochen lassen wir uns gerne chauffieren. Dies tun wir dann sogar mit dem Taxi ab dem Maddison Square Garden bis zur Staten Island Ferry im Süden von Manhattan. Taxis sind wirklich keine Mangelware und bequem zu kriegen. Man braucht nur an die Strasse zu stehen und zu winken, schon hält ein Taxi an. Von der Fähre aus sehen wir dann die berühmte Skyline von Manhattan und natürlich die Freiheitsstatue Liberty in ihrer vollen Grösse. Mit der Subway fahren wir zum Central Park bevor es dann weiter an den Broadway geht. Alles zu Fuss! Unterdessen dunkelt es schon etwas ein und all die Lichtreklamen kommen nun besonders gut zur Geltung. Wow! Irgendwann aber ist es genug für uns mit dem ganzen Betrieb und wir tauchen ab in ein Thai Restaurant. New York ist eine Wahnsinns-Stadt, bietet für jeden Geschmack etwas und schläft wohl nie! Wir aber sind müde und wiederum mit einem Yellow Cab treten wir den Rückzug ins Hotel an. Morgen geht’s nach 6 Wochen USA wieder nach Hause. Vancouver–Baltimore im Pinzgauer geht zu Ende. Es isch de Plausch gsi! Unseren Pinzi werden wir im September in Hamburg abholen. Dann sind wir bald wieder bereit für Neues!
Kommentare
Von Beatrice & Robert
vor 1 Jahr (Missbrauch melden)